Sportgelände

Für jeden Fussballverein ist das Sportgelände die Basis des sportlichen Wirkens. Das Sportgelände an der Vörstetter Str. wurde wohl nach dem Krieg dem SC Holzhausen überlassen. Clubheim und Umkleidetrakt kannte man in dieser Form lange nicht. Bis Ende der 60er Jahre wurde die Vereinsgaststätte zum Löwen als Vereinslokal / Umkleide und Dusche genutzt. Selbstverständlich keine Umkleide oder Dusche in der heutigen Form, umgezogen wurde sich vermutlich im Hof oder heutigen Löwenkeller. Gereinigt wurde sich im großen Bottich. Eine Wasserfüllung musste für die gesamte Mannschaft und sicherlich auch manchmal für den Gegner herhalten. Das alte Clubheim wurde Ende der 60er Anfang der 70er Jahre längs zum Sportgelände gebaut. Heute stehen dort die Wohnhäuser "Im Neufeld".

Das erste Clubheim an der Vörstetter Str. mit Umkleidetrakt im Keller.

In unzähligen Stunden und in großer Handarbeit wurden Clubheim und Aussenanlage in der Vorstandsära von Karl Schlegel erbaut. Die Einweihung erfolgte 1972 unter dem Vorsitzenden Berthold Metzger bei einem Festakt mit Bürgermeisterstellvertreter Bernhard Gutmann und Pfarrer Fritz Danner.

Bereits kurz nach der Einweihung erfolgte eine Erweiterung des Gebäudes mit einer Gaststätte und zwei weiteren Kabinen.

1987 Erneuerung der Tore

Bis ins Jahr 1987 gab es Holztore. Diese waren nach einigen Jahren immer wieder morsch und mussten ersetzt werden. Im Jahr 1987 konnten die Tore wie heute üblich durch Aluminiumtore ersetzt werden.

Voller Eifer gingen die Aktiven nach einem gewonnen Spiel daran die Tore abzureißen. Im Hintergrund Clubheim mit Gästen. Damals konnte man noch fast auf dem Spielfeld parken.

 

Von links: Markus Mörder, Gerhard Waibel, Georg Scherzinger und Thomas Steiert.

1993 zog man dann auf Wunsch der Gemeinde March Richtung Autobahn. Im ersten Ansinnen sollte auf dem alten Sportgelände für die Bürger des Nächstmatten eine Grünzone und Spielplatz geschaffen werden. Das Ergebnis ist heute deutlich sichtbar.

Anfang der 90er Jahre wie auch heute noch ein Schmuckstück ist das Clubheim mit Rasenplatz. Dieses größte Bauprojekt des Vereins wurde unter dem Vorsitz von Rolf Senn realisiert.

Bolzplatz

Auch der Bolzplatz wurde in ehrenamtlicher Arbeit angelegt. Anfang der 1990er Jahre war dieser noch geeignet um Eishockey zu spielen.

 

Im Hintergrund der alte Hartplatz.

Clubheim und Terasse wurden schnell zu klein. Vorsitzender Hermann Gebhard hatte die Weitsicht eine Halle zu planen. Mit großen bürokratischen Hürden und Stolpersteinen wurde auch dieses Projekt realisiert. Wie auf den Bildern zu sehen ist, wurde enorm viel ehrenamtliche Arbeit investiert.

Wie so oft waren auch an diesem sonnigen Tag die Helfer: Rolf Jauch, Fridolin Gutmann, Gerhard Waibel, Otmar Waibel?, Rolf Lorenz, Hermann Gebhard, Helmut Hettich, Erich Rombach und Manfred Kohler. Die Bilder kramte Michael Metzger heraus.

Ohne Fördergelder wurde die finanzielle Belastung gestemmt. Das Dach wurde verpachtet, dieses ist mit Solarmodulen bedeckt.

Aber auch die Halle war bald zu klein, so wurde 2007 diese um einen Lagerraum erweitert.

 

Auch dieses Gebäude wurde stetig erweitert.

Heute mit angebauter Halle und großer Terrasse.

Arbeitseinsatz am Sportgelände

Auch im Herbst 2018 wurde am Gelände gearbeitet.

Am vergangenen Samstag fand erneut ein Arbeitseinsatz am Sportgelände statt.

Karl Gutmann kümmerte sich um die Sträucher und ein Team um Mario Kaiser, Phillip Grüninger und Helmut Hettich um die weiteren Aussenanlagen.

 

So waren wie so oft auch Arnold Oser, Anton Bott und Michael Metzger dabei. Gleich ihr Engagement zeigten unsere neuen Vereinsmitglieder und Mitbürger Tiam und Awet, beides Geflüchte aus Eritrea.

 

Tiam und Awet, herzlichen Dank für Eure Unterstützung!